Film Review: Lucid Dream

Lucid_Dream-tp.jpgHier nun ein Review zu dem neuen koreanischen Film, den es seit gestern auch auf Netflix zu streamen gibt. Da der Film in Korea selbst kein großer Hit war, war ich skeptisch Jedoch schien die Handlung für mich interessant und die Besetzung (Go Soo, Sol Kyung Gu) schien vielversprechend.

–  Story: 9/10

– Umsetzung: 7/10

– Schauspielerisches Talent: 8/10

– Charaktere: 9/10

– Insgesamt: 8,2/10

So und ich muss sagen ich wurde nicht sehr enttäuscht. Ich kann den Film für Thriller/Sci-Fi Fans nur empfehlen.

Nun zur Story: Choi Dae Ho (Go Soo) lebt alleine mit seinem Sohn in Korea. Eines Tages besuchen sie einen Vergnügungspark, wo er seinen Sohn aus den Augen verliert und ihn nie wiederfindet. Nach drei Jahren hat er seine Suche immer noch nicht aufgegeben. Er erfährt von einer ungewohnten Technik seinem Gewissen auf die Sprünge zu helfen und somit den Täter, der seinen Sohn entführt hat, zu fassen: Klartraum. Durch einen Klartraum möchte er in seine Erinnerung in Form eines Traums zurückkehren und nochmal erleben, um mögliche Hinweise zu entdecken. Dies gelingt ihm auch und er findet immer mehr Hinweise, tritt aber auch oft ins Leere. Er wird seit Jahren auch von einem Polizisten unterstützt, der seinen Sohn auch nicht einfach aufgeben will.

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Nachdem er erfahren hat, wer seinen Sohn entführt hat, muss er leider feststellen, dass dieser Mann zurzeit im Koma liegt und es keinerlei Hoffnung gibt, dass dieser wieder aufwacht. Total verzweifelt versucht Choi Dae Ho durch das „geteilte Träumen“ herauszufinden, wo sein Sohn nun steckt. Er kontaktiert einen Kwon Yong Hyun, einem Mann, der sich in dem Gebiet auskennt und dringt somit in die Traumwelt des Entführers ein.

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[SPOILER] Nachdem er in dem Traum des Entführers auf eine Liste gestoßen ist, auf welcher der Name seines Sohnes steht, wird ihm bewusst, dass all die Personen auf der Liste eines gemeinsam haben: sie haben alle dieselbe seltene Blutgruppe MkMk. Dae Ho fängt an alle Personen zu überprüfen. Und da bemerkt er erst, dass der Mann mit dem er die ganzen Jahre über gearbeitet hat, der Entführer seines Sohnes ist, da er dessen Herz braucht, um sein eigenes Kind zu retten, welches an Herzproblemen leidet. Da beginnt ein Rennen auf Leben und Tod. Der Polizist, der selber nichts von dem Versteck des Sohnes weiß nutzt nun die selben Möglichkeiten wie Dae Ho zuvor: geteiltes Träumen.

Es war ein sehr spannender Film mit einer leider zu hervorsehbaren Wendung. Die spielerische Leistung war gut (wie nicht anders zu erwarten). Sol Kyung Gu gehört zu den besten Schauspielern, wie er es für mich schon in dem Film Hope gezeigt hat. Da er dort einen sehr netten aufrichtigen Mann gespielt hat, war ich sehr überrascht, dass er den Bösewicht nun spielt. Und ich muss sagen, dass er in diesem Film eine gute Leistung abgegeben hat, aber nicht seine beste. Ich hätte mir mehr Emotionen seinerseits gewünscht. Auf mich wirkte er ein bisschen steif.

Die Idee Klarträume als Hauptthema eines Film zu machen ist nicht sehr neu (viele Aspekte erinnern an Inception), aber die Handlung in dem Zusammenhang war neu und überraschend gut. Jedoch wie oben schon erwähnt kriegt der Film Minuspunkte, weil vieles schon vorherzusehen war. Aber die Kameraführung war sehr gut und ich mochte, wie das Bild verschwommen wurde, um zu verdeutlichen, dass die Hauptfigur sich nun in einem Traum befindet und dies nicht die Realität darstellt.

Alles in allem kann ich den Film sehr empfehlen, aber man sollte nicht zu hohe Ansprüche haben.

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